Chronik

Der Carnevalsclub »Berger Rämmschueg« e. V. CCB

Die Entstehung des Vereins 1968 bis heute.

Als im Jahre 1968 der Verein gegründet wurde, hatten alle Beteiligten den Wunsch, die ohne Zweifel in Bergrothenfels vorhandene Faschingsbegeisterung in bestimmte Bahnen zu lenken und dem Kind sozusagen einen Namen zugeben.
Auf eine gewisse Erfahrung konnte man schon aus den Fünfzigerjahren zurückgreifen, in dieser Zeit war Bergrothenfels eine Faschingshochburg. Ein wenig Erfahrung und viel Begeisterung, diese beiden Dinge haben es möglich gemacht den Verein über 49 Jahre lebendig zu halten. Diese 49 Jahre können wir in drei Phasen aufteilen:

1968, die erste Phase läuft relativ problemlos an, der Verein bekommt einen Namen und es werden Mitglieder geworben. Doch den Verein mit Leben zu erfüllen, dazu hat es allerdings etwas mehr gebraucht. Es mussten Leute gefunden werden die den Verein aktivieren, die ihre Zeit opfern, die sich Gedanken machen und nicht zuletzt einige finanzielle Opfer bringen. Geld ist rar in der Gründerzeit eines Vereins, beim CCB war das nicht anders. Die Mitgliederbeiträge decken nicht einmal das Nötigste und mit den Erlösen aus den Veranstaltungen konnte man auch keine großen Sprünge machen.
Es sind die Lehrjahre des CCB´s, man bekommt das Bedürfnis eine Steigerung herbeizuführen, kurz — man bekam Ehrgeiz.

1970 begann die zweite Phase, der CCB zog in den Kirchensaal und hielt nun seine erste richtige Elferratssitzung ab. Aber wie in der ersten Phase kamen auch in der zweiten Phase die Probleme. Das finanzielle Problem ist gelindert aber nicht behoben. Hierzu kommen personelle Engpässe, plötzlich fehlen elf Leute weil sie im Elferrat sitzen, viele Gesichter sind im dringend benötigten Publikum nicht mehr da, sie sind in der Küche oder im Ausschank. Der Verein wächst trotzdem und kann sich nun auch beim Saalschmuck etwas leisten. Das Publikum ist begeistert und auch die Tanzveranstaltungen werfen langsam etwas ab, doch die aktiven Mitglieder sind nach wie vor die tragenden Säulen des Vereins.
Es geht rasch bergauf doch plötzlich über Nacht ist sie da, die Krise. Die Aktiven meinen keine Ideen mehr zu haben, ein Teil der Vorstandschaft strebt nach Höherem, man hängt Wünschen und Träumen nach, die weit von dem entfernt sind  was den Erfolg der vergangenen Jahre gebracht hat. Ein aktives Vereinsleben findet nicht mehr statt, der CCB als Verein erlebt bittere Stunden.
Doch man rauft sich wieder zusammen, zu viele sind da, denen das Schicksal des CCB´s nicht gleichgültig ist. Es wurde eine neue Vorstandschaft gewählt die den Verein wieder in geordnete Bahnen lenkt, neue Mitglieder und Aktive werden gewonnen, viele kehren zurück. Die Veranstaltungen werden auf das ganze Jahr über ausgedehnt. Die Veranstaltungen des Vereins haben ihren festen Platz im Bergrothenfelser Vereinsleben. Man kann am CCB nicht einfach mehr vorbeigehen, ihn nicht mehr als Verein zweiter Klasse bezeichnen.

 1983 begann dann die dritte Phase, die bis heute andauert. Die Seewiesenhalle wird das neue Domizil der „Berger Rämmschueg“ da sieht man sich plötzlich neuen Dimensionen gegenüber. Waren im Kirchensaal 140 Besucher, hat man nun plötzlich 400, waren es bei der Vorbereitungsphase vorher 1000 DM an Ausgaben, sind es 1983 nun 4000 DM. Hatte man vorher 40 Helfer und Aktive, sind es nun 80. Aber man scheut nichts konsequent wird die Linie eines auf hohem Niveau stehenden Programmes und vernünftiger Preise durchgehalten. Die Mitgliederzahlen steigen ständig, auch die Besucher bei den Veranstaltungen.
Humor, gute Laune und Frohsinn, diese Begriffe mit Leben zu erfüllen hat sich der CCB in seiner Satzung festgeschrieben. Sie zu erhalten und in den Fasching einzubringen ist das Ziel der „Berger Rämmschueg“. Die Geschichte eines jeden Vereins gibt in kleinen Zügen die Geschichte eines Dorfes wieder. In Ihr begegnen sich Personen, Ereignisse, gute und schlechte Erinnerungen.
Jeder kann und sollte ein wenig dazu beitragen dass die nächsten Jahre des Vereins gesichert sind.